Aktuelles für Senioren


Seniorenbetreuerin Astrid Hornfeck


Auf ein Wort…………


Wozu eigentlich „Alt und Jung“ ?

Am 21. November 2018 hatten  Melanie Dörpmund und ich wieder zu einem Nachmittag für Alt und Jung eingeladen. Gemeinsam mit einigen Kindern aus dem Kindergarten des Bildungshauses gestalteten die Seniorinnen der „Kaffeestunde“ hübsche Weihnachtskarten. Da wanderten der Kleber und die Schere hin und her, es wurden ausgestanzte Sterne in verschiedenen Farben getauscht und Alt und Jung berieten sich gegenseitig, wo was am besten hingeklebt werden könnte. Offensichtlich hatten alle -gemeinsam- Spaß daran.

Natürlich ging es hierbei weniger um die dabei entstandenen schönen Karten, sondern vielmehr um die Begegnung von Alt und Jung.

Vor Kurzem habe ich einmal meine 14-jährige Tochter zu einem Besuch bei einer lieben älteren Dame mitgenommen und meine Tochter sagte mir danach:“Das war schön! Das war wie in einer anderen Welt!“ Mir macht das deutlich, wie wenig Berührung es heute manchmal noch zwischen Alt und Jung gibt. Darum ist die Begegnung so wichtig, denn sie birgt einen großen Schatz!

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie schön es damals  war,  wenn ich meiner Oma Zöpfe flechten durfte oder wir zusammen gespielt oder im Fernsehen „Bonanza“ gesehen haben… diese Ruhe, die sie ausstrahlte – Zeit schien überhaupt keine Rolle zu spielen.

Meine Kinder haben dann später mit ihrer Oma zusammen Bei „Heidi“, „Yakari“ und „Nils Holgerson“ mitgefiebert und meine Mutter hat es im Alter ebenso genossen wie meine Kinder, wenn ich „Hilfe, die Herdmanns kommen!“ vorgelesen habe. Meine Kinder haben eben so gerne mit ihren Großeltern Mensch-ärgere-dich-nicht gespielt, wie ich früher und ich weiß nicht, wer von beiden den größeren Spaß dabei hatte.

Irgendwie passt da etwas wieder gut zusammen bei Alt und Jung! Älteren Menschen macht offenbar irgendwann  wieder Spaß, was auch Kindern Spaß macht, weil sie die innere Ruhe und einen anderen Blick für die Dinge haben als die immer geschäftige Elterngeneration. Das Alter und die damit erlangten Lebenserfahrungen führen vielleicht mitunter (natürlich nicht immer) zu einem größeren Gottvertrauen und zu größerer Gelassenheit.  „Bis hierher hat mich Gott gebracht…“, „Was kommt, das kommt…“ , solche Worte höre ich häufig von älteren Menschen, die ich besuche. Vielleicht ist dies  das Geheimnis der guten Verbindung von Alt und Jung:  Eine innere Gewissheit vom Getragensein,  die sie befähigt, im Hier und Jetzt zu leben und sich wirklich in ein Spiel oder eine Geschichte begeben zu können.Und das macht die Begegnung von Alt und Jung so wertvoll !

Wie wunderbar, wenn Alt und Jung voneinander profitieren und gemeinsam Spaß haben können!

In den Großfamilien war das früher selbstverständlich. Heute ist es ein guter Grund für sogenannte „Mehr-Generationen-Häuser“, in denen Alt und Jung unter einem Dach leben können.

Mit unseren Alt und Jung-Nachmittagen wollen wir ab und zu  ein Stück davon ermöglichen.

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Angebote der Seniorenbetreuung


Wie immer stehe ich Ihnen gerne zu Gesprächen und kleinen Alltagshilfen bei Hausbesuchen, sowie für Einkaufsfahrten und/oder Arztfahrten zur Verfügung.

Ich helfe gern bei der Suche nach Pflegediensten, Haushaltshilfen, Tages-oder Kurzzeitpflegeplätzen und bei der Beschaffung von Hilfsmitteln. Bei Bedarf stelle ich gern für Sie den Kontakt zum Pflegestützpunkt her ,z.B. zur Vorbereitung auf die Beantragung eines Pflegegrades.

Gern bin ich auch zum Besuch im Krankenhaus oder im Pflegeheim bereit und natürlich zum Gespräch mit Angehörigen, denen ich im Bedarfsfall meine Unterstützung anbiete.

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Ihre Seniorenbetreuerin Astrid Hornfeck

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Sie erreichen mich in meiner Sprechstunde dienstags von 10 bis 11 Uhr im Gemeindehaus ,

telefonisch unter der Nummer: 40 63 34, oder per e-mail: senioren@kreuzkirche-hameln.de.